Ozontherapie

Schmerzfrei – Kariesfrei

»Müssen Sie bohren?«

Bei der Diagnose Karies ist das oft die erste Frage der Patienten. Und das nicht ohne Grund. Bisher war es in der Zahnmedizin nicht durchführbar, bakteriell infiziertes („kariöses“) Zahnhartgewebe zu sterilisieren, also keimfrei zu bekommen, um dadurch eine Ausheilung zu ermöglichen. Nur durch Entfernung der erkrankten Bereiche wurde Karies und gleichzeitig auch gesunde Zahnsubstanz eliminiert, indem ein Loch gebohrt und mit einer Füllung wieder verschlossen wurde.

Heute gibt es die Ozontherapie – sanft gegen hartnäckige Karies.

Das Geheimnis: Ozon – ein auf Sauerstoff basierendes, starkes Oxydationsmittel, das auch in der klinischen Medizin eingesetzt wird.

Ganz ohne Schmerzen werden damit die kariesauslösenden Bakterien sicher abgetötet. Deshalb können wir jetzt immer öfter antworten:

»Nein, bohren muss nicht sein!«

Wie funktioniert das?

Nach Reinigung und Trocknung der Zahnoberfläche wird das Ausmaß der Kariesschädigung mittels Lasertechnologie festgestellt. Wird dabei ein bestimmter Wert überschritten, kommt die neue Ozontherapie zum Einsatz. Ein portabler Generator wandelt dazu Sauerstoff in Ozon um (KaVo HealOzone®). Das entstandene Oxydationsmittel wird durch einen Schlauch und ein Handstück mit speziellen Silikon – Cups auf den derart luftdicht abgedeckten Zahn gepumpt. Die Kariesbakterien werden nun ohne manuelle Berührung mit Ozon umspült und in Sekundenschnelle abgetötet. Der Zahn wird von Karies geheilt – ohne Spritze, ohne Bohren und ohne Nebenwirkungen; so wird der Zahn schmerzfrei – kariesfrei.

Das Ozon wird in einem geschlossenen Vakuumkreislauf abgepumpt, wieder in Sauerstoff aufgespalten und somit absolut umweltverträglich regeneriert.

Der behandelte Zahn bekommt noch eine abschließende Mineralisierungsbehandlung und für zu Hause wird über ein Remineralisierungs – Set ihr Zahn wieder vollständig intakt und widerstandsfähig. Je nach Größe und Tiefe der angegriffenen Zahnsubstanz wird eine Versiegelung oder minimalinvasive Füllung des Defektes erforderlich.

Bei einer Wurzelentzündung kann mittels der Ozontherapie ebenfalls positiv therapiert werden.



Der Erfolg einer Wurzelkanalbehandlung (vgl. „Endodontie“) hängt im Wesentlichen von der einwandfreien Desinfektion des Wurzelkanals ab. Viele Keime bekommen eine immer stärkere Widerstandskraft gegen die konventionellen Desinfektionsmittel (Natrumhypochlorid und Kalziumhydroxid). Diese erhöhte Immunität der Bakterien sowie zurückgelassene Keime in versteckten Nischen und Seitenkanälen im verzweigten Wurzelkanalsystem stellen häufig ein Risiko für einen dauerhaften Behandlungserfolg dar. Durch die stark desinfizierende Wirkung des Ozongases kann die Wirkung der Spüllösungen effektiv verstärkt und die Prognose für den behandelten Zahn deutlich verbessert werden.

Hightech mit Heilkraft

Der nachgewiesene Therapieerfolg gezielter Ozonanwendungen in der Medizin bildet die Basis für das HealOzone® - Verfahren. Seine Wirksamkeit, speziell im Hinblick auf die nachfolgend genannten Indikationsbereiche ist durch zahlreiche klinische Studien wissenschaftlich belegt.

  • 99,9 % Eliminierung der Kariesbakterien nach 20 Sekunden Ozon-Einwirkung
  • In den meisten Fällen von Karies an freiliegenden Wurzeloberflächen und Vertiefungen oder Grübchen („Fissuren“) auf den Zahnkauflächen findet innerhalb von 4 – 12 Wochen eine Remineralisierung und Aushärtung des Zahnschmelzes statt. Die Karies hat sich zu 99% zurückgebildet.
  • Keinerlei Fälle von Nebenwirkungen

Die Ozontherapie kommt dadurch bei folgenden Behandlungen zur Anwendung:

Fissurenversiegelung: Die dadurch erreichte Keimfreiheit der Zahnoberfläche ermöglicht eine erhöhte Sicherheit bei der Versiegelung. Zudem ist eine verbesserte Haftung des Versiegelungskunststoffs gewährleistet und der Langzeiterfolg verbessert.

Fissurenkaries: Bei beginnender und bereits bestehender Karies im Bereich der Kauflächen auf besonders wirksame und schonende Weise.

Dentinkaries: Sterilisation einer Dentinoberfläche zur Substanzschonung vor einer Füllungstherapie

Zahnhalskaries: wertvoller Substanzerhalt in schmerzsensiblen wie auch optisch auffälligen Bereichen von freigelegten Wurzeloberflächen.

Prothetik: Sterilisation des Zahnstumpfes zur Erreichung von Keimfreiheit vor dem definitivem Einsetzen einer prothetischen Versorgung.

Endodontie: Verbesserung der Desinfektionswirkung bei Wurzelkanalbehandlungen auch bei sehr widerstandsfähigen Keimen. Dadurch wird die Prognose für die Erhaltung des Zahnes erhöht.

Schleimhauttherapie: Keine Chance für Viren und Bakterien! Zur Weichgewebe – Behandlung bei Erkrankungen wie Herpes labialis und Aphthen lässt sich die keimabtötende Wirkung des Ozons erfolgversprechend einsetzen. Es kommt dabei zu einer deutlich schnelleren Heilung und Abnahme der Beschwerden.

ProphylaxeProphylaxe
ParodontologieParodontologie
ImplantologieImplantologie
Mikroskopische EndodontieMikroskopische Endodontie
FüllungstherapieFüllungstherapie
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