Gefährlicher Zuckersirup: Künftig stärker auf Isoglukose achten

 

Der Zuckersirup, der sich zum Beispiel in Limo, Gebäck und Soßen versteckt, werde meist als Isoglukose oder Fruktose-Glukose-Sirup bezeichnet, erläutert Pfeiffer. Bislang sei der Anteil von Isoglukose in Europa auf fünf Prozent des Zuckermarktes begrenzt gewesen. Weil diese Grenze nun falle, werde die Industrie den Sirup sicher verstärkt einsetzen. Denn Isoglukose, aus Mais-, Weizen- oder Kartoffelstärke hergestellt, sei billig. Der Experte rät: "Finger weg von Limonaden. Darüber nehmen wir am meisten Isoglukose zu uns." Als Faustregel gelte: "Nicht mehr als etwa 50 Gramm Zucker, Sirup oder Honig am Tag verzehren."

 

Quelle: "Diabetes Ratgeber" 9/2017 

 

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